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Aktuelle Umfrage: Zwei Drittel der Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten – ein Verzicht darauf ist mehrheitlich keine Option
Essen, Mai 2026. Homeoffice ist und bleibt für viele Beschäftigte längst fester Bestandteil ihres Arbeitsalltags. Und das soll aus Sicht der Mehrheit von ihnen auch so bleiben. So lautet ein Ergebnis der aktuellen, repräsentativen Umfrage der Jobbörse jobtensor.com, in deren Auftrag bundesweit 1.056 Beschäftigte zur Homeoffice-Praxis bei ihrem aktuellen Arbeitgeber befragt wurden. Demnach haben zwei Drittel der Befragten grundsätzlich die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Etwas mehr als ein Fünftel (21 %) ist dabei völlig frei und entscheidet selbst, wann von zu Hause gearbeitet wird. Der Großteil der Beschäftigten unterliegt jedoch Vorgaben des Arbeitgebers: 37 % geben an, dass die Anzahl ihrer Homeoffice-Tage zwar vom Unternehmen begrenzt ist, sie innerhalb dieses festgelegten Rahmens aber selbst bestimmen können. Bei einer kleineren Minderheit (8 %) liegt die Entscheidung über Homeoffice bei der jeweiligen Führungskraft. Ein Drittel der Beschäftigten (34 %) hat nach wie vor keine Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Bemerkenswert ist: Für 60 % der Arbeitnehmer*innen gehört das Homeoffice zum unverzichtbaren Arbeitsmodell. Sie wollen nicht mehr darauf verzichten, zu Hause zu arbeiten. Das können sich aktuell lediglich 36 % derjenigen vorstellen, die grundsätzlich die Möglichkeit dazu haben.
Aktuelle Umfrage zeigt: Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland arbeitet regelmäßig länger – finanzieller Ausgleich ist dabei aber eher die Ausnahme
Essen, März 2026. Deutsche Beschäftigte leisten eigenen Angaben zufolge im Schnitt 49,5 Überstunden pro Jahr. Das ist das Ergebnis einer aktuellen, repräsentativen Umfrage der Jobbörse jobtensor.com, für die bundesweit 1.056 Beschäftigte zu ihrem Arbeitsaufwand befragt wurden. Demnach leisten die Deutschen rein rechnerisch mehr als eine zusätzliche Arbeitswoche pro Jahr. Hintergrund zu diesem beruflichen Mehraufwand: Bei einem erheblichen Teil der Belegschaften gehören Mehrstunden regelmäßig zum Joballtag. So geben genau die Hälfte der Befragten an, regelmäßig Überstunden zu leisten. Lediglich eine Minderheit der Beschäftigten gibt an, gar keine Mehrarbeit zu leisten. Das jedenfalls antworten gerade einmal 17 % aller Befragten. Sieben von zehn Arbeitnehmer*innen (70 %) arbeiten zudem eigenen Angaben zufolge zumindest gelegentlich über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinaus.
Aktuelle Gehaltsumfrage zum Equal Pay Day zeigt: Frauen warten auf Arbeitgeberinitiative statt selbst offensiv Gehaltsverhandlungen anzustoßen
Essen, Februar 2026. Am 27. Februar ist der Equal Pay Day. Er markiert die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Doch ungeachtet dieser langen Zeitspanne lassen viele Frauen das Thema Gehalt weiterhin liegen. So lautet jedenfalls das Ergebnis einer aktuellen Gehaltsumfrage, für die das Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der Jobbörse jobtensor.com bundesweit 1.056 Beschäftigte befragte. Trotz der vielfach nachgewiesenen Gehaltsungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern planen gerade einmal 22 % der weiblichen Beschäftigten in Deutschland, ihren Arbeitgeber in diesem Jahr um eine Gehaltserhöhung zu bitten. Von den Männern haben das dagegen 27 % vor. Höher ist gemäß der Umfrage indes der Anteil der Beschäftigten, die davon ausgehen, dass ihr Unternehmen bis Jahresende selbst auf die Idee kommt, ihre Bezüge anzuheben. Das nämlich erwarten mehr als die Hälfte aller Beschäftigten (51 %). Allerdings ist auch hier der Anteil der Frauen deutlich geringer als der der Männer. Denn 42 % der Arbeitnehmerinnen glauben an eine proaktive Gehaltsanpassung noch in diesem Jahr durch ihren Arbeitgeber, während satte 59 % der Männer dies erwarten.